Party-Reschke
 

Guten Tag

Mein Name ist Manja Reschke und ich möchte Ihnen mein Unterneh- men "Ihr Partyfuchs und Getränkeservice Reschke" in Eisenhütten- stadt in der Gubener Straße 42 vorstellen.

Gemeinsam mit meinem Team, dem auch meine Eltern, mein Bruder sowie 2 Mitarbeiter angehören, habe ich seit der Firmengründung 1994 ein Geschäft aufgebaut, dessen Angebotspalette sich kontinuierlich vergrößerte.

Da ist zum einen der Getränkemarkt, in dem über 100 Sorten Bier und eine große Auswahl alkoholfreier Getränke erhältlich sind, und der außerdem über eine gut sortierte Wein, Sekt und Spirituosenabteilung verfügt. Besonders gern nutzen die Kunden den Präsentservice: hier werden auf Wunsch Präsentkörbe, Weinkartons, Holzkisten usw. zusammengestellt und liebevoll verpackt.

Kennen Sie schon unseren wöchentlichen Hausbelieferungsservice?  Wenn Sie bis Montag 19.00 Uhr Ihre Getränkebestellung telefonisch aufgeben, wird Ihnen die Ware am Dienstag direkt ins Haus geliefert!

Darüber hinaus hat sich "Ihr Partyfuchs" einen guten Namen im Bereich Veranstaltungsservice und Catering gemacht. Hier bekommen Sie Partyausstattungen wie Zelte, Mobiliar, Geschirr usw. sowie Getränke, Dekoration, Personal und vieles mehr aus einer Hand inklusive kompetenter Beratung. Fragen Sie nach! Mein Team und ich freuen sich auf Sie.
 

Das schreibt die Presse über uns:
(Märkische Oderzeitung, 11.9.2006)
 

Die Profis für Partys und Getränke

Das Familienunternehmen von Manja Reschke ist seit der Wende zu einem Markennamen in und um Eisenhüttenstadt geworden
Von Andreas Wendt

Kreis Oder-Spree (MOZ) Hohe Arbeitslosigkeit, schlechte Zahlungsmoral, düstere Auf- tragslage – die Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen und für Handwerks- betriebe sind schlecht. Nur mit großem Engagement können sie sich am Markt be- haupten. Das Oder-Spree-Journal stellt in einer Serie Unternehmen der lokalen Wirt- schaft vor – mit ihren Schwierigkeiten und mit ihren Erfolgen. Heute: der Getränkeser- vice und Partyfuchs Reschke aus Eisenhüttenstadt.

Der Papa hat im BMK Ost gearbeitet, die Mama war Sekretärin in der Berufsschule des Eisenhüttenkombinats und die Tochter studierte in Berlin Deutsch und Englisch, um Berufs- schullehrerin zu werden. Mit Getränken und Partys hatten sie nicht viel mehr zu tun als jeder andere DDR-Bürger, der in heißen Sommern froh war, wenn er im Konsum noch ein paar Flaschen roter Brause aus Neuzelle ergatterte. 16 Jahre nach der Wende sind Getränke und die Ausstattung von Partys quasi zum Lebensinhalt der Schönfließer Familie Reschke geworden. Wenn Eisenhüttenstadt feiert, richten Manja, Christel, Klaus und Stefan Reschke nicht selten die  Feier aus, was der Familie das Gütesiegel „Partyfuchs“ einbrachte.

Begonnen hatte es wie bei Bill Gates von Microsoft: in einer Garage. Auf dem Schönfließer Platz öffnete Klaus Reschke am 1. Mai 1990 das Garagentor und begann kurz nach der Wen- de das ausgedurstete Volk mit Getränken in allen Geschmacksrichtungen zu verwöhnen. „Wir hatten 20 Sorten Bier im Angebot, und unser Verkaufsschlager war ‚Punica‘“, erinnert sich die damals 20-jährige Manja Reschke, die heute die Geschicke des Familienunternehmens lenkt. Aufbauhilfe Ost leistete damals der Onkel aus dem Westen: Helmuth Krosch, selbst gestan- dener Getränkehändler, unterstützte seine Ostverwandtschaft nach Kräften. Beispielsweise mit einem alten Partyzelt, das vor die Garage gestellt wurde. Schnell kamen nicht nur die Eisen- hüttenstädter auf den Geschmack, sondern auch Familie Reschke. Der Garagenverkauf in Schönfließ boomte. „Man sprach von uns immer als ‚Punica-Oase‘, aber der Name war ja geschützt“, erinnert sich Manja Reschke. So wurde die Garage eben zum „Getränkemarkt am Fließ“. Längst hatten Klaus und Christel Reschke sowie Tochter Manja ihren eigentlich Beruf bzw. ihr Studium aufgegeben.

Als die Schönfließer alte Traditionen aufleben ließen und wieder regelmäßig begannen, ihr Heimatfest im Juni zu feiern, stand Reschkes Garage genau richtig – mitten im Festgetüm- mel.  Wieder half der Onkel aus Neuss aus, schickte eine Partyausrüstung in den Osten, damit den Schönfließern bei Regen nicht das Feiern vergeht – es war die Geburtsstunde des Partyservice Reschke.

Der Getränkehandel florierte in Schönfließ – zur Freude der Familie, zum Ärger einiger Anwoh- ner, die sich durch Autos und Laster auf dem Schönfließer Platz um ihre Ruhe gebracht sahen. Ende September zog der Getränkemarkt in das frühere Klubhaus „Philipp Müller“ an der Oberschleuse. Immer öfter wurden die Reschkes gebeten, doch Veranstaltungen mit zu orga- nisieren – bei Festen oder bei den Heimspielen des damals noch hochklassigen EFC Stahl verkauften sie Bratwurst, Bockwurst und rote Brause. Als 1993 erstmals der „Grand Prix“ im Gehen auf der Insel ausgetragen wurde und die Bitte des Veranstalters auf den Tisch von Manja Reschke flatterte, doch für Imbiss und Getränke zu sorgen, investierte die Firma in das erste richtige Partyzelt. Eine Investition, die sich längst ausgezahlt hat. „Ich war damals noch ein kleines Licht“, sagt sie heute. Manches sei anfangs improvisiert worden, heute laufe alles nach festen Plänen ab und sei einfach viel professioneller. Inzwischen ist Manja Reschke mit ihrer Familie nicht nur auf dem jährlichen Stadtfest oder beim Neujahrsempfang des Bürgermei- sters mit ihrer Gastronomie vertreten, sondern richtet mit den Silvesterfeiern in der Inselhalle selbst Veranstaltungen aus. Die kaufmännische Berufsausbildung zu DDR-Zeiten kam Manja Reschke jetzt zugute. Viel schaute sie sich beim Onkel in Neuss ab, der seit 30 Jahren im Geschäft ist und begann Mitte der 90er Jahre ein Fernstudium. „Wir waren an einer Qualitäts- grenze angekommen.“

1998 – mit Ende des Studiums – stand dem Getränkemarkt am Fließ ein erneuter Umzug bevor. Von der Oberschleuse zum damals neu eröffneten Lidl-Markt in die Gubener Straße im Ortsteil Fürstenberg. Damals ein Glücksfall, heute ein Risiko, denn die Plattenbauten rundum den neuen Standort des Getränkemarkts sind mittlerweile abgerissen. „Darunter haben wir sehr zu leiden“, sagt Manja Reschke, die sich deshalb dazu entschloss, im Oktober vergangenen Jahres in der Karl-Marx-Straße in Eisenhüttenstadt ein weiteres Geschäft zu eröffnen, das stadtnah gelegen, von bald drei Supermärkten umkreist ist und von ihrem 25-jährigen Bruder Stefan geleitet wird. Neben den vier Reschkes finden im Unternehmen weitere fünf Teilzeitkräfte Beschäftigung.

Neben dem Getränkeservice Reschke profiliert sich der Partyfuchs Reschke immer mehr. Firmen, aber auch Privatleute nehmen bei runden Jubiläen, Neueröffnungen oder Hochzeiten die Dienste des Unternehmens in Anspruch. Steht eine Party an, rückt Manja Reschke mit ihrem Team an, liefert das Partyzelt, die Dekoration, die Getränke und kauft andere Leistungen wie Licht- und Tontechnik sowie Speisen von zuverlässigen Partnern dazu. Und da die Bevöl- kerung in Eisenhüttenstadt immer älter wird, bietet der Getränkeservice Leistungen an wie den Lieferservice bis zur Wohnungstür an jedem Dienstag oder einen Präsentservice mit erlesenen Weinen.

Mit dem Fußball sind die Reschkes trotz des sportlichen Abstiegs der einstigen Vorzeige- mannschaft Eisenhüttenstadts noch eng verbunden. Sie unterstützen weiterhin den EFC Stahl und auch den SV Vogelsang, wo Stefan Reschke selbst regelmäßig kickt. Auch Kinderein- richtungen wie die Integrationskita „Kinderglück“ oder die Pestalozzi-Schule liegen der Familie sehr am Herzen. „Denen geben wir sehr gern etwas“, sagt die 36-jährige Unternehmerin Manja Reschke.

Die Abkehr vom Lehrerstudium hat sie bis heute nicht einen Moment bereut und sieht auch zuversichtlich in die Zukunft. „Wir glauben an Eisenhüttenstadt“, sagt sie überzeugt. Und an die eigene Familie.
 

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